FAHNENGÄRTNER Firmengeschichte

 

Als nach dem Zusammenbruch 1945 niemand so richtig wusste, wie es weitergehen soll, haben sich Herr Arnold und Frau Anni Gärtner entschlossen, die Fahnenfabrik "Gärtner & CO WÄSCHEFABRIK" zu gründen.

In zwei von den Bundesforsten gepachteten, ehemaligen Wehrmachtsbaracken konnte sich die Firma im Mittersiller Ortsteil Lend vorerst mit Wäschereparaturen über Wasser halten.
Dazu kamen etwas später die Herstellung von diversen Kinderspielzeugen, wie zum beispiel Kasperlpuppen aus alten Stoffresten, sowie Lohnarbeit für Schürzen, Kinderkleider und Arbeitsbekleidung. Beschäftigt wurden damals sechs Mitarbeiterinnen.

Als man im Jahr 1950, in bescheidenem Ausmaß, Stoffe zur Fahnenherstellung erhielt, konnte man mit provisorischen Maschinen, sowie zwei aus dem Bregenzerwald zugekauften, alten Kurbelstickmaschinen, den ersten bescheidenen Ansprüchen in der Fahnenherstellung und der Kunststickerei gerecht werden.

Heimatvertriebene aus Siebenbürgen und dem Banat haben damals den Mitarbeiterinnen die Kunst des Stickens gelehrt.

Die Firma hatte eine langsame, aber stete Entwicklung. Aus den genannten zwei Baracken entstanden schrittweise neue Gebäude und Produktionshallen, in denen schöne Arbeitsräume, vor allem aber moderne Maschinen und Produktionshilfsmittel Platz gefunden haben.

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Bild: Firmengelände in den 50-iger Jahren
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Bild: Arnold Gärtner
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Bild: Anni Gärtner
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Bild: Das erste Firmenauto

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Im Mai 1976 ist Herr Komm-Rat. Dipl. Ing. Volker Heerdegen in die Firma eingetreten, welche er ab 1978 als Geschäftsführer und 25 % Inhaber erfolgreich führte.
Nach dem Tod von Herrn und Frau Gärtner übernahm Herr Volker Heerdegen deren Firmenanteile. Im Oktober 1995 trat Ing. Gerald Heerdegen ins Unternehmen ein und übernahm die Produktionsleitung, bevor er 2000 in Marketing und Vertrieb wechselte.

Seit 1. Juli 2005 ist Gerald Heerdegen Geschäftsführer und Gesellschafter.

Die Produktpalette reicht heute vom Schwerpunkt Fahnen und Flaggen über kunstgestickte Truppen- und Vereinsfahnen, umfangreiches Zubehör (Maste etc.), bis hin zu kleineren Artikeln wie Wimpel und Abzeichen.
Die Produkte der Firma sind am Palais des Bundespräsidenten und anderen Regierungsgebäuden zu finden. Viele Gemeinden, Firmen aus Handel, Industrie sowie Hotelerie und Gastronomie gehören zu den zufriedenen Kunden der Firma. Aber auch an so exponierten Stellen wie zum Beispiel der Großglockner Hochalpenstrasse wehen Fahnen von FAHNENGÄRTNER.

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Bild: renoviertes Firmengelände 80-iger Jahre
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Bild: 40-jähriges Jubiläum
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Bild: 60-jähriges Jubiläum
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Bild: 70-jähriges Jubiläum / © Erwin Simonitsch

100.000 Werbefahnen sowie 30.000 nationale Fahnen und internationale Fahnen in verschiedenen Größen und Konfektionsarten werden jährlich produziert. Dabei werden rund eine halbe Million m² Stoff zu Knatterfahnen, Bannerfahnen, Hissflaggen, Spannbändern und Sonderformen verarbeitet.

Immer wieder durften wir olympische Spiele, Weltmeisterschaften und andere Großereignisse mit unseren Produkten ausstatten:

  • Olympische Winterspiele in Innsbruck (1964 und 1976), Lillehammer, Norwegen (1994) und Turin, Italien (2006)
  • Alpine Schiweltmeisterschaften in Saalbach, St. Anton, Schladming und Bormio (Italien)
  • Nordische - und Biathlonweltmeisterschaften in Seefeld, Ramsau und Ruhpolding (D)
  • UCI Mountainbike WM 2002 in Kaprun
  • UCI Straßenrad WM in Salzburg 2006
  • diverse weitere Weltmeisterschaften wie Segel- und SchiflugWM

 

Heute erstreckt sich die Firma über ein Gelände von ca. 7500 m² und beschäftigt ca. 105 Mitarbeiter. 30.000 Kunden in der ganzen Welt, vor allem aber in Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und Slowenien werden beliefert.

FAHNENGÄRTNER steht heute nicht nur für Qualitätsbewusstsein und Traditionalität, sondern auch für Moderne, Flexibilität und Innovation. Genau das soll auch unser neues Firmenlogo repräsentieren.
 

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1960 bis 1975
1975_2003
1975 bis 2003
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2003 bis 2009
Logo_positiv_2015
seit 2009