Die Produktion


FAHNENGÄRTNER ist der einzige Fahnenproduzent in Österreich, der die Möglichkeit hat, an einem Standort sowohl im Sieb- als auch im Digitaldruck zu produzieren.
 

Zusätzlich garantiert ein eigener grafischer Bereich für die Druckvorstufe, als auch eine hausinterne Konfektion und Montage kürzeste Lieferzeiten und beste Qualität.

All das bringt unsere Kunden in die glückliche Lage, dass wir jedes gewünschte Produkt im besten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten können.

Schon seit einigen Jahren hat sich Polyester als der einzige nennenswerte Bedruckstoff am europäischen Fahnenmarkt durchgesetzt. Das Bedrucken dieser syntetischen Faser funktioniert sowohl im Sieb- als auch im Digitaldruck mit wasserbasierenden Farbsystemen und ist vollkommen lösemittelfrei. Somit sind alle unsere Produkte aus ökologischer Sicht völlig unbedenklich und nach dem "Öko Tex Standard" zertifiizert. Außerdem wird unsere gesamte Produktion ständig im Hinblick auf alle nötigen Umweltaspekte, Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen evaluiert und verbessert. Dieses ständige Streben nach Verbesserung wird durch die Zertifizierungen nach "ÖkoTex STeP" (Sustainable Textile Produktion) und dem DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex) belegt.

 

Die Produktion bei FAHNENGÄRTNER besteht grundsätzlich aus 5 großen Bereichen:

 

     - Grafik

     - Digitaldruck

     - Siebdruck

  • Schablonenerzeugung
  • Druckerei
  • Nachwäsche und Spannrahmen

     - Konfektion
     - Expedit

  • Montage
  • Verpackung

 

Zusätzlich gliedert sich in die Produktion als sechster großer Bereich noch die Stickerei ein, die sich wiederum in die traditionelle Handstickerei (Traditions- und Vereinsfahnen, Standarten, Schärpen, Bänder…) und die Maschinenstickerei (Banner, Schärpen und Bänder) aufteilt.

 

 


 

DIE GRAFIK:

Unabhängig davon, mit welcher Technik bei FAHNENGÄRTNER ein Artikel produziert wird, der Fertigungsprozess findet in der grafischen Abteilung seinen Anfang. Sowohl im Sieb- als auch im Digitaldruck bedarf es einer speziellen Aufbereitung der Kundendaten für die weitere Produktion.

Sind für den Digitaldruck meist „nur“ das Hinzufügen der Nähzugaben und die eine oder andere Farbkorrektur vorzunehmen, müssen für die Schablonenherstellung im Siebdruck die von Kunden beigestellten Daten in die einzelnen Farbkanäle separiert werden.
Daraus entstehen für die Weiterverarbeitung in der Schablonenerzeugnung den einzelnen Farbkanälen entsprechende Datensätze für die digitale Schablonenerzeugung am Digital Light Engraver (DLE).

In welcher Form (Formate und Auflösung) wir die Daten benötigen, um für Sie ein hochwertiges Produkt erzeugen zu können, entnehmen Sie bitte unserem Datenaustauschblatt.


Weitere Aufgaben der Grafik sind:
- Ausdruck und Bewertung / Kontrolle vom Kunden beigestellter Daten
- Entwurfsgestaltung und -erstellung
- Gestaltung und Produktion firmeneigener Werbemittel ( Folder, Mailings…)
- Vorarbeiten für Traditions- und Maschinenstickerei

 



DER SIEBDRUCK:

 

 

Der Siebdruck ist DIE klassische Druckart für Textilien, dessen Technik im Grunde schon seit Jahrzehnten unverändert geblieben ist.

Anwendung findet diese Technik vor allem für die Außenbeflaggung in mittleren und hohen Auflagen, da der Siebdruck, tiefe Farben, besten Durchdruck und beste Licht- und Wetterechtheiten ermöglicht.

Im Siebdruck wird die Druckfarbe mittels einer Siebdruckschablone und eines Rakels auf den Bedruckstoff aufgebracht.

Zur besseren Unterscheidung zum Digitaldruck haben wir auf einer anderen Seite ein paar Kriterien und Unterschiede zu beiden Druckarten zusammengestellt - schauen Sie mal rein!

 


 

DIE SCHABLONENHERSTELLUNG:

 

Eines der wichtigsten Werkzeuge im Siebdruck ist die Schablone.
Dabei handelt es sich um Aluminiumrahmen (Größen bei Fahnen-Gärtner von 40 x 60 cm bis 235 x 686 cm) in die ein sehr feines Polyestergewebe (GAZE) mit sehr hoher Spannung gespannt wird. (Gewebefeinheit bis 90 Fäden/cm)
  

   

 

               Größte Siebdruckschablone und durch den nötigen Farbraum

               begrenzte, maximale Druckfläche

Spannen einer Siebdruckschablone

am Spanngerät

 

Die Bespannungsstärke beträgt ca. 23 -25 Newton/cm (~2,5 kg/cm). Durch Spannungsverluste pendelt sich die Gewebespannung bei ca. 18 – 20 N/cm ein.

Auf diese Gaze wird eine dünne Schicht einer wasserlöslichen, lichtempfindlichen Fotoemulsion (Kopierschicht) aufgebracht.
Dies geschieht maschinell, um die aufgebrachte Schichtdicke über das gesamte Sieb konstant zu halten.
Das ist Voraussetzung für hochwertige, reproduzierbare Rasterdrucke.

Trifft auf diese Kopierschicht kurzwelliges, blaues Licht, härtet diese aus und wird wasserunlöslich. Diese physikalische Eigenschaft macht man sich in der Schablonenherstellung zu Nutze.

Das Motiv wird dabei am DLE (Digital Light Engraver) mittels Leuchtdioden auf das Sieb projiziert. Das Licht der Dioden wird über einen Spiegelchip (ca. 750 000 voll bewegliche, kleine Spiegelchen auf einer Fläche von ca. 2 cm²) auf das Sieb gelenkt.


Durch das anschließende Behandeln mit Wasser (= Entwicklen) wird das endgültige Druckmotiv in der Schablone erzeugt. Nicht ausgehärtete Motivteile werden dabei aus der Schablone ausgewaschen und das Sieb dadurch wieder durchlässig für die Druckfarbe gemacht.

Das Abkleben der Schablonenränder und Retuschieren (Abdecken nicht erwünschter Nadellöcher außerhalb des Motives) schließen den Arbeitsschritt der Schablonenerzeugung ab.
 

 


 

DER DRUCK:

Der Druck findet im Fahnenbereich zur Gänze auf einer Druckmaschine statt, die es ermöglicht, 5 Farben fortlaufend bis zu einem Rapport von 400 cm zu drucken.

Eckdaten der Siebdruckmaschine KOMBIPRINT 52:

Länge: 55 m
Breite 4 m
Druckdeckenbreite 230 cm
Druckdeckenlänge 89 m
Nutzlänge 41 m
max. Druckbreite 210 cm
Druckstationen
Ø Druckgeschwindigkeit (Rapport 4m)                  1,3 Anschläge = 5,2m/min    

 

Die KP 52 arbeitet zu 100% kontinuierlich, das heißt, dass der zu bedruckende Stoff am Einlauf eingefahren wird, alle für das Motiv nötigen Farben „nass in nass“ gedruckt werden und die Ware umgehend über einen Trockner wieder von der Druckdecke abgenommen wird. 

kont._Druck

Mittels eines sogenannten Rakels wird die Druckfarbe durch die offenen Stellen der Schablone auf das Druckgut gepresst.

Im Falle der Druckmaschine handelt es sich beim Rakel um einen Metallstab, der mittels eines Magneten, der unter der Druckdecke läuft, über die Schablone gezogen wird.

Querschnitt einer Druckmaschine mit Rollrakelsystem:

 

Querschnitt_KP52
 

 

Der Farbauftrag und dadurch auch der Durchdruck ist dabei von 4 Faktoren abhängig:

 

Einfluss_KP52_1

 


 

DIE FIXIERUNG:

 

Anschließend an den Druck- und Trockenprozess erfolgt die eigentliche Fixierung des Farbstoffes in der Polyesterfaser – das Dämpfen.

Dabei durchläuft die Ware den sogenannten Hängeschleifendämpfer, in den bei einer Temperatur von 172°C bis zu 400kg Heißdampf pro Stunde eingeblasen wird.

Diese feucht-heiße Atmosphäre benötigt die Polyesterfaser um sich zu öffnen und das Farbstoffpigment einzulagern. Die Verweilzeit von Siebdrucken im Dämpfer beträgt 10 Minuten.
 

Schema_d_mpfen

 


 

DIE NACHWÄSCHE:

 

Letzter Schritt im Siebdruck ist das Auswaschen überschüssigen Farbstoffes.

Dies ist notwendig, da im Druckprozess, um eine ordentliche Tiefe und guten Durchdruck zu erreichen, mehr Farbe aufgebracht wird, als die Polyesterfaser schlussendlich aufnehmen kann. Wird dieser frei auf der Faser liegende Farbstoff nicht ausgewaschen, würde der Druck bei Feuchtigkeit oder Nässe auszubluten beginnen.

Die Nachwäsche erfolgt in einer festgelegten Abfolge von Wasch- und Spülbädern, unter dem Einsatz verschiedener Zusätze. Diese Waschmittel fördern einerseits das Quellen und Auswaschen des für den Druck nötigen Verdickers, andererseits lösen sie nicht fixierten Farbstoffe aus dem Gewebe / Gewirke aus und transportieren diesen ab.
 

   SoftJet zur reduktivien Nachreinigung  

 

Die Nachwäsche wird bei FAHNENGÄRTNER fast zur Gänze in einer Jet-Waschanlage durchgeführt, einer programmierbaren Anlage, die den Ablauf der Bäder selbständig ausführt und überwacht. Einzig das Vorlegen der Waschmittel passiert von Hand.
 


 

DAS TROCKNEN:

 

Da im Waschprozess die Ware nicht breit gehalten wird, liegt diese im Anschluss als Strang vor. Um aber über den Spannrahmen trocknen und aufrollen zu können, muss der Stoff breit abgelegt sein. Diese Tätigkeit übernimmt der Strangöffner.

Ein mechanischer Fühler misst dabei die Richtung, in der der Strang verdreht ist und ein Drehkopf rotiert folglich in der entgegengesetzten Richtung. Über einen sogenannten Schläger, der durch ständiges Klopfen die Ware weiter auflockert und eine Breitsteckwalze läuft die Ware zu einer Vakuumabsaugung, die den Stoff auf eine Restfeuchte von rund 20 – 30% entwässert.

 

 

Die endgültige Trocknung und das Aufrollen passiert auf einem 2-Felder Spannrahmen bei ca. 130°C.

 

 


 

DER DIGITALDRUCK: 

 

Der Digitaldruck ermöglicht das direkte Erzeugen Ihres Druckmotives auf Textil, ohne den Umweg über die Erzeugung spezieller Werkzeuge (Schablonen) gehen zu müssen. Dabei wird die Druckfarbe über feine Düsen auf das zu druckende Medium gespritzt. Somit ist diese moderne Technik vor allem für Klein- und Kleinstserien in der Aussenbeflaggung, sowie für Großserien im Innendekorationsbereich prädestiniert.  

Seit diese eher junge Drucktechnik begonnen hat, den Textildruck zu revolutionieren, ist FAHNENGÄRTNER in der vordersten Reihe dabei und somit der kompetente Partner im Bereich Digitaldruck auf textilen Materialien.

Im Digitaldruck gibt es zwei grundsätzliche Druckverfahren:

       - der Direktdruck

       - der Sublimationsdruck

Zur besseren Unterscheidung zum Siebdruck, haben wir auf einer anderen Seite ein paar Kriterien und Unterschiede zu beiden Druckarten zusammengestellt - schauen Sie mal rein!

 

Direktdruck: 

Im Direktdruck wird das Motiv direkt auf speziell vorbehandelte Stoffe gedruckt. Die Fixierung erfolgt entweder mit Heißluft (Infrarot-Felder an den ColorBooster DS#1 und #2), Kontakthitze (Kalandrierung) oder wie im Siebdruck durch Dämpfen im Hängeschleifendämpfer, wobei die Prozesszeit um 50 % verkürzt werden kann.

Auch ist im Direktdruck eine, allerdings sehr einfache, Nachwäsche nötig, um ein späteres Ausbluten des Druckes zu verhindern.

 

Die ColorBooster-Familie:

FAHNENGÄRTNER setzt im direkten Digitaldruck vor allem auf die Technik der Firma Hollanders Printing Solutions (HPS) aus Eindhoven. HPS

HPS ist ein hochqualitativer Hersteller von Digitaldruckmaschinen, der - auch mit Hilfe von FAHNENGÄRTNER - im Jahr 2012 den ersten industriellen Digitaldrucker, der in der Lage ist, Textilien von beiden Seiten zeitgleich zu bedrucken, zur Serienreife gebracht hat.

Dieser Drucker, der ColorBooster DS (Double Sided) ist heute das Herzstück der digitalen Fahnenproduktion bei uns im Haus. Mittlerweile arbeitet bereits ein zweiter ColorBooster DS in unserer Produktion.

Auf diesen doppelseitigen Druckern wird vor allem die PowerFlag - die beste Digitaldruckfahne der Welt - erzeugt und nach ganz Österreich und in viele Länder Europas erfolgreich verkauft.

Für den einseitigen Direktdruck arbeitet bei FAHNENGÄRTNER die "kleine Schwester" des ColorBooster DS, der ColorBooster XL, sowie seit Herbst 2017 eine Latex-Druckmaschine aus dem Hause HP (HP Latex 1500).

Der ColorBooster XL bedruckt Materialien bis zu einer Breite von 300 cm und erzeugt sowohl die StandardFlag und die DynamicFlag, sowie viele Produkte für die Innendekoration und Trendfahnen.

Die HP LATEX 1500 arbeitet mit Latex-Tinten, die es ermöglichen, nicht nur Polyester, sondern auch viele andere Textilien von Rolle zu Rolle, in einer Breite bis zu 300 cm, zu bedrucken. Der Drucker liefert unglaublich scharfe Konturen und ist damit wie geschaffen für Drucke, die für sehr nahe Betrachtung geplant sind (Roll Ups, Bilder, Innendeko-Banner, ...)

Die Latex Technologie hat zudem ein hervorragendes ökologisches Profil und bietet alle für unsere Mitarbeiter, Sie als Kunden und die Umwelt relevanten Zertifikate.

Sublimationsdruck: 

Im Sublimationsdruck wird das zu druckende Motiv zuerst spiegelverkehrt auf ein speziell beschichtetes Papier aufgespritzt.

 

 

Dieses Papier läuft im Anschluss gemeinsam mit dem zu bedruckenden Stoff über die beheizte Walze eines Kalanders. Die hohe Temperatur (ca. 210 °C) der Walze sorgt für eine Übertragung des Motives vom Papier auf das Textil.

 

 

Vorteile dieser Technik sind eine sehr hohe Auflösung (bis 1440 dpi = 597 Punkte / cm), brillante Druckfarben und sehr scharfe Konturen.
Einschränkungen muss man nur in der Lichtechtheit erzeugter Produkte in Kauf nehmen.
Deshalb findet diese Technik vor allem in der Innendekoration und für sehr feine Motive Anwendung.

 

Der Sublimationsdruck benötigt nach der Übertragung auf das Textil keine weitere Behandlung und kann umgehend weiterverarbeitet werden.
 


 

KONFEKTION, MONTAGE, EXPEDIT:

Einer der letzten Schritte in der Produktion von FAHNENGÄRTNER ist die Konfektion. Diese reicht vom einfachen Beschneiden der Kanten bis hin zu aufwendigen und komplizierten Konfektionen gewisser Produkte.

 

Die dazu nötige Ausstattung erstreckt sich von Nähmaschinen verschiedenster Typen (Kett- und Steppstich, Ein- und Doppelnadel, Overlock-. Gurt-, Verriegel- , Knopfloch- und Endelmaschinen) über mehrere Schneideeinrichtungen bis hin zu Bügelpressen und Stanzmaschinen.

 

Längssäumer:

Der Längssäumer dient zum Vernähen der Längskanten fortlaufender Ware von der Rolle.

Die Anlage ist auf jeder Seite mit je einer Einfach- und einer Doppelnadelkettstichmaschine bestückt und ermöglicht so diverse Variationen, vom einfachen Umnähen bis hin zum Einwickeln und Vernähen von Gurtbändern.

 

 

Der Slitter:

Die Längsschneideanlage ermöglicht das Beschneiden der Stoffkanten und das Trennen von Stoffbahnen in Längsrichtung. Neben runden Quetschmessern, die ein Fransen des Stoffes nach dem Trennen verhindern, besteht auch die Möglichkeit, für gewebte Qualitäten auf Heißschneideelemente zurück zu greifen.
 

 

Der Zuschnitt:

Das Ablängen der einzelnen Produkte auf Ihr endgültiges Maß ist zugleich auch die letzte und gründlichste Qualitätskontrolle im Betrieb.
An den Zuschneidetischen werden noch ein letztes Mal Farben, Schriften, Druckqualität und Ausführung kontrolliert.
Von hier weg verteilen sich die Produkte je nach Endkonfektion auf die einzelnen Nähmaschinen. 

 

 

Nachdem das Bügeln und Zusammenlegen als abschließender Schritt in der Konfektion erledigt ist, werden die fertigen Produkte im Expedit noch ein letztes Mal gezählt, verpackt und zu unseren Kunden auf den Weg gebracht.

Die Montage übernimmt noch das Anbringen von Querstangen oder diverser Aufhängungen sowie die Integration des Druckes in diverse Displaysysteme.

 



DIE STICKEREI: 

 

Die Traditionsstickerei:

Die Stickerei ist ein klassisches Handwerk, das schon seit den 1950igern bei FAHNENGÄRTNER ein fixer Bestandteil ist.

 

In vielen Jahrzehnten wurden unzählige wunderbare
     - Vereins- und Traditionsfahnen
     - Prozessionsfahnen
     - Prozessionshimmel und Priestergewänder
     - Standarten
     - Fahnenbänder (Mutter- und Patinnenband)
     - Erinnerungsbänder
     - Schärpen
    - Trauerbänder uvm.
gefertigt.

 

 

Die vielen hochwertigen Einzelstücke entstehen an Stickmaschinen, deren Technik teilweise schon seit dem Ende des 19 Jahrhunderts unverändert ist.
Und dennoch schaffen es unsere Stickerinnen immer wieder, auch so traditionellen Artikeln ein modernes Aussehen bei gleichzeitigem Erhalt des ursprünglichen Gedanken zu verleihen. 

 

 

Der Wert dieser kunstgestickten Artikel geht nämlich weit über das rein Finanzielle und Materielle hinaus.

Viele Vereine tragen ihre Fahne über Generationen und sehen sie als Symbol der Zusammengehörigkeit, Verbundenheit und Freundschaft.

 

Zur Erzeugung dieser wertvollen Produkte werden hauptsächlich 4 Stickarten angewandt:

 

Flach- oder Plattstich:

        - Erzeugt gerade Stiche vor und zurück.

        -Eingesetzt für alle plastischen Details wie Gesichter, Figuren, Gebäude…

 

Kurbelstick:

         - In kreisender Bewegung gestickte Flächen

         - Zum Ausfüllen großer Flächen und Hintergründe

 

 

Moosstick:

        - Gestickte Schlingen (wirkt wie Frottee)

        - Wirkt erhaben und wird eingesetzt bei Wolken, Bäume, Bärte…

 

 

 

Goldschnurstickerei:

          - Aneinanderreihen von bis zu 13 Goldschnüren zur Erzeugung von Schriften

 

 

Die sehr aufwändige und qualitativ hochwertige Endkonfektion wird in der Näherei durchgeführt.

 

Maschinenstickerei:

Das traditonelle Handwerk der Kunststickerei wird heutzutage in gewissen Bereichen durch den Maschinenstick unterstützt. Vor allem das Fertigen von Fahnenbändern und Schärpen in großen Stückzahlen erfolgt maschinell.
 

 

Das Motiv wird bei dieser Art des Stickens mittels einer speziellen Software in ein digitales Datenpaket übersetzt (= punschen), dass in die Stickmaschine eingespielt wird.
Über diese digitalen Stickkarten erzeugen die Stickmaschinen dann die gewünschten Stickmotive.