Heidelbeeren lindern Entzündungen

Hellrosa und fest sollte Zahnfleisch sein. Entzündungen sind jedoch weit
verbreitet. Ergänzend zur richtigen Mundhygiene, können Sie auch in die
„Schatzkiste“ der Naturheilkunde greifen:

 

Ein beliebtes, natürliches Heilmittel sind Heidelbeeren. Bei Zahnfleischproblemen
ein bis zwei Mal täglich getrocknete oder frische Heidelbeeren
kauen. Achten Sie bei den getrockneten Beeren darauf, dass sie
nicht gezuckert sind. Hilft auch gut gegen Wundstellen oder Bläschen der
Mundschleimhaut.

 

Bewährt haben sich Heilpflanzen wie Tormentill und Käsepappel.
Tormentill wirkt dank seiner Gerbstoffe stark heilend, Käsepappel beruhigend.
Eine alte, wirksame Rezeptur lautet: Jeweils 20g Tormentillwurzel,
Käsepappel, Salbei, Bockshornkleesamen und Kamille zusammenschütten.
Einen gehäuften TL dieser Mischung mit 1/4l Wasser kalt ansetzen,
aufkochen und ziehen lassen. Abseihen und damit zwei Mal täglich kräftig
spülen. Ergänzend zum heilenden Tormentill und beruhigenden Käsepappel,
wirkt Salbei nicht nur desinfizierend und keimtötend, sondern dank
seiner Gerbstoffe auch festigend auf das Zahnfleisch. Die Kamille ist seit
Generationen für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt.
Bockshornkleesamen gelten als stark kräftigend und heilend.

 

In der Apotheke kann man sich eine Zahnfleisch-Tinktur bestehend
aus 50ml Tormentill- und Myrrhentinktur sowie 10 Tropfen Pfefferminzöl
mischen lassen. Einen Kaffelöffel dieser Lösung in ein Glas lauwarmes
Wasser geben und ein Mal täglich nach dem Reinigen der Zahnzwischenräume
mit Zahnseide damit spülen. Myrrhe und Tormentill unterstützen
die Wundheilung, Pfefferminzöl bringt frischeren Geschmack und regt die
Zellneubildung an.

 

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