Landeswappen
Das Landeswappen besteht aus einem blauen Schild, der eine goldene Mauerkrone mit drei sichtbaren Zinnen trägt und in welchem sich fünf goldene Adler, je zwei gegeneinander und einer nach links gewendet, befinden.
Der Ursprung des niederösterreichischen Landeswappens liegt in einem mit goldenen Adlern bestreuten blauen Wappenschild, der Leopold dem Heiligen III. (1073-1136) zugeschrieben wurde.
Das Fünfadlerwappen erscheint zum ersten Mal 1335 auf Glasscheiben, die für den Kreuzgang des Stiftes Klosterneuburg angefertigt wurden und jetzt in der Leopoldskapelle eingebaut sind.
Die Durchsetzung des Fünfadlerwappens erfolgte aber erst in der Zeit Herzog Rudolfs IV., des Stifters, (1358-1365).
Die um 1500 aufgekommene Theorie, die Wappenvögel Alt-Österreichs seien Lerchen und leiteten sich von der römischen Lerchen-Legion (Legio X allaudarum) her, führte insbesondere im Barock zu zahlreichen missverständlichen Darstellungen.
Mit der Schaffung einer neuen Landesverfassung am 30. 11. 1920 wurde der Erzherzogshut durch das Zeichen des republikanischen Bürgertums, die Stadtmauerkrone, die ja auch im Bundeswappen enthalten ist, ersetzt
Landesflagge
Die Landesfarben Niederösterreichs sind blau-gelb.
Anmerkung: Die Flagge Niederösterreichs ist somit in ihrem oberen Streifen blau. Wird sie vertikal als sogenannte „Sportplatz-" oder „Bannerfahne" angebracht, so ist der vom Beschauer aus gesehen linke Streifen der blaue. Bei den ebenfalls vertikal angebrachten „Knatterfahnen" ist blau mastseitig anzuordnen. Wird eine „Hausfahne" aus der Dachluke gesteckt, so gehört jedoch das Blau an die Straßenseite, weil es gewissermaßen der von der Stange her gesehen obere und damit für vornehmer gehaltene Streifen ist.
Die Aufnahme des Landeswappens in die Niederösterreich Flagge hat sich gewohnheitsrechtlich eingebürgert.
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